Interview mit Stephanie Sauer, Medizinische Fakultät der Universität Leipzig
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Wie wäre es eigentlich, als Arzt oder Ärztin in einer ländlichen Region zu arbeiten? In ganz Deutschland gibt es viele Fördermöglichkeiten für Medizinstudierende, die das mal ausprobieren möchten – beispielsweise in einer Famulatur. Aber was kann eigentlich gefördert werden? Und in welcher Region?
Das Portal Medi-Landkompass bündelt alle bundesweit bekannten Förder- und Ausbildungsangebote für Medizinstudierende im kleinstädtisch-ländlichen Raum und bietet so einen Überblick. Aber wie funktioniert das genau? Welche Vorteile haben Medizinstudierende davon? Und kann das Portal dazu beitragen, mehr junge Ärztinnen und Ärzte für die Arbeit in einer ländlichen Region zu begeistern? Diese und andere Fragen beantwortet Stephanie Sauer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt RegioMed in der Selbstständigen Abteilung für Allgemeinmedizin der Medizinischen Universität Leipzig, im Gespräch mit Stefanie Hanke von operation-karriere.de.
Das Interview wurde am Rande des Operation Karriere-Kongresses in Essen am 30. April 2022 aufgezeichnet.
#medtoo: Neue Studie der bvmd
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Viele Medizinstudierende werden während ihrer Ausbildung sexuell belästigt. Welche Ausmaße das Problem hat, hat jetzt eine Studie der bvmd – Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland – untersucht. Dazu wurden mehr als 5.600 Studierende von 44 Universitäten in ganz Deutschland befragt. Das traurige Ergebnis: Mehr als 40 Prozent gaben an, selbst sexuelle Belästigung erlebt zu haben, knapp die Hälfte haben entsprechende Vorfälle bei anderen beobachtet.
In welchen Situationen kommt es dazu? Von wem geht die sexuelle Belästigung aus? Und sind bestimmte Fachgebiete besonders betroffen? Darüber spricht in dieser Folge mit Michelle Förstel, eine der Studienautoren. Sie spricht auch darüber, warum Betroffene die Vorfälle viel zu oft nicht melden – und was Fakultäten tun können, damit sich das ändert.
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Was Ärztinnen und Ärzte wissen sollten
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Die Schweiz ist für viele Ärztinnen und Ärzte aus Deutschland ein Sehnsuchtsland: Es locken hohe Gehälter, stabile Dienstpläne und eine bessere Work-Life-Balance. Aber entspricht diese Vorstellung wirklich der Realität? Und welche Fragen sollte man sich unbedingt stellen, bevor man in unserem südlichen Nachbarland einen Neuanfang startet?
Martin Werner ist 2016 selbst in die Schweiz ausgewandert. Als Gründer von DocsGoSwiss begleitet er seit Jahren Ärztinnen und Ärzte beim gesamten Auswanderungsprozess. Er hat Einblick in zahlreiche individuelle Fälle und weiß, welche Stolperfallen es geben kann – bei Jobsuche und Anerkennungsprozess, aber auch in Bezug auf die Teamkultur und die Integration. Im Interview spricht er darüber, was Arbeitgeber aus der Schweiz von deutschen Ärztinnen und Ärzten erwarten, wie man sich auf den neuen Lebensabschnitt vorbereiten kann und in welchen Bereichen es auch häufiger zu Missverständnissen kommen kann.
Mehr Infos und Kontakt: https://docsgoswiss.ch/
Worauf man beim Berufseinstieg achten sollte
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Zu Beginn einer medizinischen Laufbahn ändert sich die finanzielle Situation von jungen Ärztinnen und Ärzten ganz fundamental: Eben noch knappe Kasse im Studium und PJ, plötzlich beim Start in die Weiterbildung ein Einstiegsgehalt, das zu den höchsten aller akademischen Berufe gehört.
Wie geht man damit gut um? Kann man sich jetzt alles gönnen? Oder sollte man lieber eine finanzielle Strategie entwickeln, um langfristig Vermögen aufzubauen? Darüber spricht in dieser Folge der Finanzexperte Dominic Steil, der sich auf die Beratung von Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung spezialisiert hat. Er empfiehlt Berufseinsteigern eine "finanzielle Anamnese" und erklärt, welche Fehler Ärztinnen und Ärzte beim Berufseinstieg häufig machen – und wie man sie vermeiden kann.
Mehr Infos und Kontakt: www.aerzteservice-steil.de
Expertentipps rund um Selbstschutz und Deeskalation
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Drohungen und Beleidigungen, Tritte und Schläge: Ärztinnen und Ärzte sind in ihrem Arbeitsalltag immer häufiger verbaler und körperlicher Gewalt ausgesetzt – eine beunruhigende Entwicklung. Aber was hilft konkret in einer bedrohlichen Situation? Prof. Marc N. Busche und Jessica Odenthal bieten am Klinikum Leverkusen regelmäßig Schulungen zur Gewaltprävention an.
Im Interview sprechen sie darüber, wie ihre Seminare ablaufen und wie jeder und jede einzelne sich vor verbaler und körperlicher Gewalt schützen kann. Die praktischen Tipps gibt es ergänzend auch noch als Video auf unserem YouTube-Kanal: