Interview mit Dr. Matthias Krüger, Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie am AMEOS Klinikum Schönebeck
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Wer nach dem Studium als junger Arzt oder junge Ärztin in einer Klinik mit der Weiterbildung anfängt, muss sich in einer ganz neuen Situation zurechtfinden: Es warten neue Kolleginnen und Kollegen, neue Abläufe, neue Aufgaben und vor allem eine ganz neue Verantwortung.
Damit der Berufseinstieg möglichst stressfrei gelingt, hilft eine gute Vorbereitung. Darüber spricht Dr. Matthias Krüger, Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie am AMEOS Klinikum Schönebeck, im Inteview mit Stefanie Hanke von operation-karriere.de. Er gibt Tipps, wie man auch schon im PJ die Abläufe in der Klinik besser kennenlernen kann, wie man lernt, die Aufgaben richtig zu priorisieren und wie man die eigene Resilienz gegenüber Stress stärken kann. Er spricht auch darüber, welchen Gestaltungsspielraum junge Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildungszeit überhaupt haben und wie auch regelmäßige kurze Pausen dabei helfen können, zwischendurch den Kopf frei zu bekommen.
Das Interview wurde am Rande des Operation Karriere-Kongresses in Berlin am 3. Dezember 2022 aufgezeichnet.
#medtoo: Neue Studie der bvmd
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Viele Medizinstudierende werden während ihrer Ausbildung sexuell belästigt. Welche Ausmaße das Problem hat, hat jetzt eine Studie der bvmd – Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland – untersucht. Dazu wurden mehr als 5.600 Studierende von 44 Universitäten in ganz Deutschland befragt. Das traurige Ergebnis: Mehr als 40 Prozent gaben an, selbst sexuelle Belästigung erlebt zu haben, knapp die Hälfte haben entsprechende Vorfälle bei anderen beobachtet.
In welchen Situationen kommt es dazu? Von wem geht die sexuelle Belästigung aus? Und sind bestimmte Fachgebiete besonders betroffen? Darüber spricht in dieser Folge mit Michelle Förstel, eine der Studienautoren. Sie spricht auch darüber, warum Betroffene die Vorfälle viel zu oft nicht melden – und was Fakultäten tun können, damit sich das ändert.
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Was Ärztinnen und Ärzte wissen sollten
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Die Schweiz ist für viele Ärztinnen und Ärzte aus Deutschland ein Sehnsuchtsland: Es locken hohe Gehälter, stabile Dienstpläne und eine bessere Work-Life-Balance. Aber entspricht diese Vorstellung wirklich der Realität? Und welche Fragen sollte man sich unbedingt stellen, bevor man in unserem südlichen Nachbarland einen Neuanfang startet?
Martin Werner ist 2016 selbst in die Schweiz ausgewandert. Als Gründer von DocsGoSwiss begleitet er seit Jahren Ärztinnen und Ärzte beim gesamten Auswanderungsprozess. Er hat Einblick in zahlreiche individuelle Fälle und weiß, welche Stolperfallen es geben kann – bei Jobsuche und Anerkennungsprozess, aber auch in Bezug auf die Teamkultur und die Integration. Im Interview spricht er darüber, was Arbeitgeber aus der Schweiz von deutschen Ärztinnen und Ärzten erwarten, wie man sich auf den neuen Lebensabschnitt vorbereiten kann und in welchen Bereichen es auch häufiger zu Missverständnissen kommen kann.
Mehr Infos und Kontakt: https://docsgoswiss.ch/
Worauf man beim Berufseinstieg achten sollte
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Zu Beginn einer medizinischen Laufbahn ändert sich die finanzielle Situation von jungen Ärztinnen und Ärzten ganz fundamental: Eben noch knappe Kasse im Studium und PJ, plötzlich beim Start in die Weiterbildung ein Einstiegsgehalt, das zu den höchsten aller akademischen Berufe gehört.
Wie geht man damit gut um? Kann man sich jetzt alles gönnen? Oder sollte man lieber eine finanzielle Strategie entwickeln, um langfristig Vermögen aufzubauen? Darüber spricht in dieser Folge der Finanzexperte Dominic Steil, der sich auf die Beratung von Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung spezialisiert hat. Er empfiehlt Berufseinsteigern eine "finanzielle Anamnese" und erklärt, welche Fehler Ärztinnen und Ärzte beim Berufseinstieg häufig machen – und wie man sie vermeiden kann.
Mehr Infos und Kontakt: www.aerzteservice-steil.de
Expertentipps rund um Selbstschutz und Deeskalation
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Drohungen und Beleidigungen, Tritte und Schläge: Ärztinnen und Ärzte sind in ihrem Arbeitsalltag immer häufiger verbaler und körperlicher Gewalt ausgesetzt – eine beunruhigende Entwicklung. Aber was hilft konkret in einer bedrohlichen Situation? Prof. Marc N. Busche und Jessica Odenthal bieten am Klinikum Leverkusen regelmäßig Schulungen zur Gewaltprävention an.
Im Interview sprechen sie darüber, wie ihre Seminare ablaufen und wie jeder und jede einzelne sich vor verbaler und körperlicher Gewalt schützen kann. Die praktischen Tipps gibt es ergänzend auch noch als Video auf unserem YouTube-Kanal: